Du wolltest heute nach dem Abendessen noch eine Runde nach draußen. Einfach mal rauskommen, dich bewegen. Du hattest dich sogar darauf gefreut.

Jetzt ist der Moment da. In der Küche steht noch etwas herum. Eine Nachricht wartet auf Antwort. Dir fällt ein, was du für morgen vorbereiten könntest. Vielleicht doch erst das erledigen. Danach wäre immer noch Zeit.

Später sitzt du auf dem Sofa. Es ist zu spät geworden. Und du ärgerst dich, weil du wieder genau das gemacht hast, was du eigentlich verändern wolltest.

Du weißt doch längst, dass dir etwas anderes guttun würde. Warum machst du es dann nicht?

Was du mit dem inneren Schweinehund noch nicht erklärt hast

„Ich muss einfach meinen inneren Schweinehund überwinden.“ Diesen Satz höre ich in meiner Arbeit. Er klingt nach einer Erklärung. Nur weiß ich damit noch wenig darüber, was einen Menschen tatsächlich aufhält.

Fehlt die Kraft nach einem vollen Tag? Ist das Vorhaben noch so unbestimmt, dass es im Alltag keinen Platz findet? Oder wird es in dem Moment schwierig, in dem jemand die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen müsste?

Das kann von außen ähnlich aussehen. Ein Mensch schiebt etwas auf und tut es schließlich nicht. Was er braucht, kann aber sehr unterschiedlich sein.

Wenn du das alles unter fehlender Disziplin zusammenfasst, übersiehst du womöglich genau die Stelle, an der Veränderung möglich würde. Mehr Druck kann dann vor allem dazu führen, dass du dich noch schlechter fühlst.

Wenn du etwas möchtest und es dir zugleich schwer erlauben kannst

Bleiben wir bei der Zeit draußen. Du möchtest sie haben. Gleichzeitig fühlt es sich vielleicht unangebracht an, einfach zu gehen, solange noch etwas zu erledigen ist.

Niemand hat dich ausdrücklich aufgefordert zu bleiben. Trotzdem beginnst du innerlich zu begründen, warum dein Vorhaben heute wieder warten muss. Die anderen brauchen dich doch. Morgen ist auch noch ein Tag.

Hier kann eine Vorstellung wirksam werden, die mit Bewegung zunächst wenig zu tun hat: Ich darf mich erst um mich kümmern, wenn für alle anderen gesorgt ist.

Das muss kein bewusst formulierter Grundsatz sein. Vielleicht fällt dir erst beim genaueren Hinschauen auf, wie sehr du danach handelst. Du möchtest etwas verändern und verhältst dich zugleich so, dass du niemanden enttäuschen musst oder weiter der verlässliche Mensch bleibst, als den du dich kennst.

Sich das einzugestehen, kann unangenehm sein. Es macht aber einen Unterschied, ob du dich für träge hältst oder erkennst, dass du mit deiner Zeit für dich auch etwas anderes verbindest. Möglicherweise die Sorge, jemanden im Stich zu lassen.

Diese Sorge lässt sich nicht unbedingt dadurch erledigen, dass du dir sagst, sie sei Unsinn. Verantwortung ist dir vielleicht wirklich wichtig. Es geht also auch darum, wie du sie leben kannst, ohne den eigenen Wunsch jedes Mal wieder zurückzustellen.

Verstehen verändert den nächsten Abend noch nicht automatisch

Vielleicht erkennst du einen solchen Zusammenhang sehr deutlich. Du kannst erklären, warum du dich immer wieder nach hinten stellst. Für einen Moment wird vieles verständlicher.

Am nächsten Abend meldet sich trotzdem wieder derselbe Einwand.

Damit ist die Erkenntnis nicht wertlos geworden. Aber die Situation stellt jetzt eine andere Anforderung an dich. Du musst mit dem umgehen, was tatsächlich auftaucht, während du anders handeln möchtest.

Vielleicht spürst du Unruhe, sobald du etwas liegen lässt. Vielleicht möchtest du dich absichern, dass wirklich niemand etwas von dir braucht. Und schon bist du wieder dabei, nach weiteren Aufgaben zu suchen.

An diesem Punkt interessiert mich, ob ein Mensch das bei sich wahrnehmen kann, ohne sich sofort dafür anzugreifen. „Da ist wieder die Sorge, dass ich mich nicht genug kümmere.“

Die Sorge darf zunächst da sein. Du musst sie weder gut finden noch ihr folgen. Es wird möglich, genauer zu prüfen: Ist gerade wirklich etwas zu versorgen? Muss ich etwas absprechen? Oder ist das der vertraute Moment, in dem mein eigener Wunsch wieder verschwindet?

Das kann erst einmal mehr Aufmerksamkeit brauchen, als einfach wie immer weiterzumachen. Und es kann Unterstützung brauchen, wenn jemand zwar genau erkennt, was passiert, sich darin aber immer wieder verliert.

Wie dein Vorhaben im Alltag Platz findet

Auch ein gut verstandenes inneres Hindernis ersetzt keine Entscheidung darüber, was du tatsächlich tun möchtest.

„Ich müsste mehr für mich tun“ lässt viel offen. Was davon willst du selbst? Woran würdest du merken, dass es dir entspricht? Und was passt in dein Leben, wie es gerade ist?

Wenn aus einem allgemeinen Wunsch eine konkrete Absicht wird, lässt sich auch genauer planen. Du möchtest beispielsweise an zwei Abenden nach dem Essen eine Weile nach draußen. Dann gehört dazu, mit den Menschen, mit denen du zusammenlebst, zu klären, wie das möglich wird. Vielleicht müssen Aufgaben anders verteilt werden. Vielleicht ist eine andere Zeit geeigneter.

Wer tatsächlich gebraucht wird, kann diese Verantwortung nicht dadurch auflösen, dass er sie anders bewertet. Eine fehlende Betreuung oder eine dauerhaft übervolle Woche ist eine reale Bedingung. Sie braucht eine praktische Antwort.

Daneben wirken gewohnte Abläufe. Wenn nach dem Essen bisher sofort das Aufräumen und danach das Sofa folgten, ist dieser Ablauf vertraut. Ein neuer Vorsatz verändert ihn noch nicht von selbst. Es kann helfen, den Übergang anders zu gestalten, etwa die Sachen für draußen vorher bereitzulegen und zu wissen, wann du losgehen möchtest.

Aber auch ein genauer Plan kann an derselben inneren Stelle scheitern. Wenn du dir deine Zeit weiterhin bei jeder Gelegenheit neu erlauben musst, löst eine bereitgelegte Jacke dieses Problem nicht.

Darum schaue ich auf beides: Was passiert in dir, wenn du deinen Wunsch umsetzen willst? Und was muss im Alltag dafür anders werden?

Woran du eine beginnende Veränderung erkennen kannst

Vielleicht liegt die Jacke beim nächsten Mal wieder bereit. Dir fällt ein, was noch zu tun wäre. Der Impuls ist vertraut: erst kümmern, dann gehen.

Dieses Mal bemerkst du ihn, bevor du schon wieder in der Küche stehst. Du schaust nach, ob etwas wirklich dringend ist. Was abgesprochen werden musste, ist geklärt. Das andere kann warten.

Ein Rest Unruhe ist noch da. Du gehst trotzdem nach draußen.

Das ist eine andere Erfahrung, als dir lediglich zu erklären, warum du bisher geblieben bist. Du erlebst, wie es sich anfühlt, deinen Wunsch umzusetzen, während etwas Vertrautes noch dagegenhält. Vielleicht merkst du hinterher, dass die befürchtete Folge ausgeblieben ist. Vielleicht zeigt sich auch, dass eure Absprache noch nicht gut genug war und etwas verändert werden muss.

In beiden Fällen gibt es etwas Konkretes, an dem du weiterarbeiten kannst.

Nicht jeder Versuch wird gelingen. Manchmal fällt dir erst später auf, wo du dein Vorhaben wieder aufgegeben hast. Auch das kann genauer werden: Hat die Zeit tatsächlich nicht gereicht? War der Schritt zu groß? Oder hast du beim ersten unangenehmen Gefühl sofort umgeplant?

Diese Unterschiede helfen dir eher weiter als das pauschale Urteil, du hättest schon wieder versagt. Entscheidend ist, was du aus ihnen für den nächsten Versuch ableitest. Sonst wird auch die neue Erklärung nur etwas, das du über dich weißt.

Du musst dich nicht erst vollständig anders fühlen

Veränderung bedeutet nicht, dass in dir irgendwann jeder Einwand verstummt. Du kannst etwas wirklich wollen und den Anfang trotzdem ungewohnt finden. Eine neue Erfahrung braucht Gelegenheit, sich zu wiederholen.

Zugleich musst du dich nicht bei jedem Versuch gewaltsam übergehen. Wenn dein Vorhaben dauerhaft nur Widerwillen auslöst, lohnt es sich, noch einmal hinzuschauen. Passt das Ziel? Passt der Weg? Welche Bedingungen fehlen? Ein gefasster Plan darf verändert werden.

Mir ist wichtig, dass ein Mensch dabei zunehmend selbst entscheiden kann. Er soll weder jedem Unbehagen nachgeben müssen noch alles in sich niederkämpfen, um endlich zu funktionieren.

Vielleicht zeigt sich die erste Veränderung deshalb an einem unspektakulären Abend. Du weißt, dass noch etwas zu erledigen wäre. Du hast geklärt, dass es warten kann. Und dein eigener Wunsch muss dieses Mal nicht noch einmal von vorn begründet werden.

Du ziehst die Jacke an.

Du wolltest heute nach dem Abendessen noch eine Runde nach draußen. Einfach mal rauskommen, dich bewegen. Du hattest dich sogar darauf gefreut.

Jetzt ist der Moment da. In der Küche steht noch etwas herum. Eine Nachricht wartet auf Antwort. Dir fällt ein, was du für morgen vorbereiten könntest. Vielleicht doch erst das erledigen. Danach wäre immer noch Zeit.

Später sitzt du auf dem Sofa. Es ist zu spät geworden. Und du ärgerst dich, weil du wieder genau das gemacht hast, was du eigentlich verändern wolltest.

Du weißt doch längst, dass dir etwas anderes guttun würde. Warum machst du es dann nicht?

Was du mit dem inneren Schweinehund noch nicht erklärt hast

„Ich muss einfach meinen inneren Schweinehund überwinden.“ Diesen Satz höre ich in meiner Arbeit. Er klingt nach einer Erklärung. Nur weiß ich damit noch wenig darüber, was einen Menschen tatsächlich aufhält.

Fehlt die Kraft nach einem vollen Tag? Ist das Vorhaben noch so unbestimmt, dass es im Alltag keinen Platz findet? Oder wird es in dem Moment schwierig, in dem jemand die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen müsste?

Das kann von außen ähnlich aussehen. Ein Mensch schiebt etwas auf und tut es schließlich nicht. Was er braucht, kann aber sehr unterschiedlich sein.

Wenn du das alles unter fehlender Disziplin zusammenfasst, übersiehst du womöglich genau die Stelle, an der Veränderung möglich würde. Mehr Druck kann dann vor allem dazu führen, dass du dich noch schlechter fühlst.

Wenn du etwas möchtest und es dir zugleich schwer erlauben kannst

Bleiben wir bei der Zeit draußen. Du möchtest sie haben. Gleichzeitig fühlt es sich vielleicht unangebracht an, einfach zu gehen, solange noch etwas zu erledigen ist.

Niemand hat dich ausdrücklich aufgefordert zu bleiben. Trotzdem beginnst du innerlich zu begründen, warum dein Vorhaben heute wieder warten muss. Die anderen brauchen dich doch. Morgen ist auch noch ein Tag.

Hier kann eine Vorstellung wirksam werden, die mit Bewegung zunächst wenig zu tun hat: Ich darf mich erst um mich kümmern, wenn für alle anderen gesorgt ist.

Das muss kein bewusst formulierter Grundsatz sein. Vielleicht fällt dir erst beim genaueren Hinschauen auf, wie sehr du danach handelst. Du möchtest etwas verändern und verhältst dich zugleich so, dass du niemanden enttäuschen musst oder weiter der verlässliche Mensch bleibst, als den du dich kennst.

Sich das einzugestehen, kann unangenehm sein. Es macht aber einen Unterschied, ob du dich für träge hältst oder erkennst, dass du mit deiner Zeit für dich auch etwas anderes verbindest. Möglicherweise die Sorge, jemanden im Stich zu lassen.

Diese Sorge lässt sich nicht unbedingt dadurch erledigen, dass du dir sagst, sie sei Unsinn. Verantwortung ist dir vielleicht wirklich wichtig. Es geht also auch darum, wie du sie leben kannst, ohne den eigenen Wunsch jedes Mal wieder zurückzustellen.

Verstehen verändert den nächsten Abend noch nicht automatisch

Vielleicht erkennst du einen solchen Zusammenhang sehr deutlich. Du kannst erklären, warum du dich immer wieder nach hinten stellst. Für einen Moment wird vieles verständlicher.

Am nächsten Abend meldet sich trotzdem wieder derselbe Einwand.

Damit ist die Erkenntnis nicht wertlos geworden. Aber die Situation stellt jetzt eine andere Anforderung an dich. Du musst mit dem umgehen, was tatsächlich auftaucht, während du anders handeln möchtest.

Vielleicht spürst du Unruhe, sobald du etwas liegen lässt. Vielleicht möchtest du dich absichern, dass wirklich niemand etwas von dir braucht. Und schon bist du wieder dabei, nach weiteren Aufgaben zu suchen.

An diesem Punkt interessiert mich, ob ein Mensch das bei sich wahrnehmen kann, ohne sich sofort dafür anzugreifen. „Da ist wieder die Sorge, dass ich mich nicht genug kümmere.“

Die Sorge darf zunächst da sein. Du musst sie weder gut finden noch ihr folgen. Es wird möglich, genauer zu prüfen: Ist gerade wirklich etwas zu versorgen? Muss ich etwas absprechen? Oder ist das der vertraute Moment, in dem mein eigener Wunsch wieder verschwindet?

Das kann erst einmal mehr Aufmerksamkeit brauchen, als einfach wie immer weiterzumachen. Und es kann Unterstützung brauchen, wenn jemand zwar genau erkennt, was passiert, sich darin aber immer wieder verliert.

Wie dein Vorhaben im Alltag Platz findet

Auch ein gut verstandenes inneres Hindernis ersetzt keine Entscheidung darüber, was du tatsächlich tun möchtest.

„Ich müsste mehr für mich tun“ lässt viel offen. Was davon willst du selbst? Woran würdest du merken, dass es dir entspricht? Und was passt in dein Leben, wie es gerade ist?

Wenn aus einem allgemeinen Wunsch eine konkrete Absicht wird, lässt sich auch genauer planen. Du möchtest beispielsweise an zwei Abenden nach dem Essen eine Weile nach draußen. Dann gehört dazu, mit den Menschen, mit denen du zusammenlebst, zu klären, wie das möglich wird. Vielleicht müssen Aufgaben anders verteilt werden. Vielleicht ist eine andere Zeit geeigneter.

Wer tatsächlich gebraucht wird, kann diese Verantwortung nicht dadurch auflösen, dass er sie anders bewertet. Eine fehlende Betreuung oder eine dauerhaft übervolle Woche ist eine reale Bedingung. Sie braucht eine praktische Antwort.

Daneben wirken gewohnte Abläufe. Wenn nach dem Essen bisher sofort das Aufräumen und danach das Sofa folgten, ist dieser Ablauf vertraut. Ein neuer Vorsatz verändert ihn noch nicht von selbst. Es kann helfen, den Übergang anders zu gestalten, etwa die Sachen für draußen vorher bereitzulegen und zu wissen, wann du losgehen möchtest.

Aber auch ein genauer Plan kann an derselben inneren Stelle scheitern. Wenn du dir deine Zeit weiterhin bei jeder Gelegenheit neu erlauben musst, löst eine bereitgelegte Jacke dieses Problem nicht.

Darum schaue ich auf beides: Was passiert in dir, wenn du deinen Wunsch umsetzen willst? Und was muss im Alltag dafür anders werden?

Woran du eine beginnende Veränderung erkennen kannst

Vielleicht liegt die Jacke beim nächsten Mal wieder bereit. Dir fällt ein, was noch zu tun wäre. Der Impuls ist vertraut: erst kümmern, dann gehen.

Dieses Mal bemerkst du ihn, bevor du schon wieder in der Küche stehst. Du schaust nach, ob etwas wirklich dringend ist. Was abgesprochen werden musste, ist geklärt. Das andere kann warten.

Ein Rest Unruhe ist noch da. Du gehst trotzdem nach draußen.

Das ist eine andere Erfahrung, als dir lediglich zu erklären, warum du bisher geblieben bist. Du erlebst, wie es sich anfühlt, deinen Wunsch umzusetzen, während etwas Vertrautes noch dagegenhält. Vielleicht merkst du hinterher, dass die befürchtete Folge ausgeblieben ist. Vielleicht zeigt sich auch, dass eure Absprache noch nicht gut genug war und etwas verändert werden muss.

In beiden Fällen gibt es etwas Konkretes, an dem du weiterarbeiten kannst.

Nicht jeder Versuch wird gelingen. Manchmal fällt dir erst später auf, wo du dein Vorhaben wieder aufgegeben hast. Auch das kann genauer werden: Hat die Zeit tatsächlich nicht gereicht? War der Schritt zu groß? Oder hast du beim ersten unangenehmen Gefühl sofort umgeplant?

Diese Unterschiede helfen dir eher weiter als das pauschale Urteil, du hättest schon wieder versagt. Entscheidend ist, was du aus ihnen für den nächsten Versuch ableitest. Sonst wird auch die neue Erklärung nur etwas, das du über dich weißt.

Du musst dich nicht erst vollständig anders fühlen

Veränderung bedeutet nicht, dass in dir irgendwann jeder Einwand verstummt. Du kannst etwas wirklich wollen und den Anfang trotzdem ungewohnt finden. Eine neue Erfahrung braucht Gelegenheit, sich zu wiederholen.

Zugleich musst du dich nicht bei jedem Versuch gewaltsam übergehen. Wenn dein Vorhaben dauerhaft nur Widerwillen auslöst, lohnt es sich, noch einmal hinzuschauen. Passt das Ziel? Passt der Weg? Welche Bedingungen fehlen? Ein gefasster Plan darf verändert werden.

Mir ist wichtig, dass ein Mensch dabei zunehmend selbst entscheiden kann. Er soll weder jedem Unbehagen nachgeben müssen noch alles in sich niederkämpfen, um endlich zu funktionieren.

Vielleicht zeigt sich die erste Veränderung deshalb an einem unspektakulären Abend. Du weißt, dass noch etwas zu erledigen wäre. Du hast geklärt, dass es warten kann. Und dein eigener Wunsch muss dieses Mal nicht noch einmal von vorn begründet werden.

Du ziehst die Jacke an.

Über den Autor
Mario Ziesmer Coaching Celle

Mario Ziesmer

Mein Name ist Mario. Ich begleite Einzelpersonen, Paare und Menschen mit Verantwortung in Lebensphasen, in denen Klarheit, Entlastung und neue Perspektiven gefragt sind.

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Du wolltest heute nach dem Abendessen noch eine Runde nach draußen. Einfach mal rauskommen, dich bewegen. Du hattest dich sogar darauf gefreut.

Jetzt ist der Moment da. In der Küche steht noch etwas herum. Eine Nachricht wartet auf Antwort. Dir fällt ein, was du für morgen vorbereiten könntest. Vielleicht doch erst das erledigen. Danach wäre immer noch Zeit.

Später sitzt du auf dem Sofa. Es ist zu spät geworden. Und du ärgerst dich, weil du wieder genau das gemacht hast, was du eigentlich verändern wolltest.

Du weißt doch längst, dass dir etwas anderes guttun würde. Warum machst du es dann nicht?

Was du mit dem inneren Schweinehund noch nicht erklärt hast

„Ich muss einfach meinen inneren Schweinehund überwinden.“ Diesen Satz höre ich in meiner Arbeit. Er klingt nach einer Erklärung. Nur weiß ich damit noch wenig darüber, was einen Menschen tatsächlich aufhält.

Fehlt die Kraft nach einem vollen Tag? Ist das Vorhaben noch so unbestimmt, dass es im Alltag keinen Platz findet? Oder wird es in dem Moment schwierig, in dem jemand die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen müsste?

Das kann von außen ähnlich aussehen. Ein Mensch schiebt etwas auf und tut es schließlich nicht. Was er braucht, kann aber sehr unterschiedlich sein.

Wenn du das alles unter fehlender Disziplin zusammenfasst, übersiehst du womöglich genau die Stelle, an der Veränderung möglich würde. Mehr Druck kann dann vor allem dazu führen, dass du dich noch schlechter fühlst.

Wenn du etwas möchtest und es dir zugleich schwer erlauben kannst

Bleiben wir bei der Zeit draußen. Du möchtest sie haben. Gleichzeitig fühlt es sich vielleicht unangebracht an, einfach zu gehen, solange noch etwas zu erledigen ist.

Niemand hat dich ausdrücklich aufgefordert zu bleiben. Trotzdem beginnst du innerlich zu begründen, warum dein Vorhaben heute wieder warten muss. Die anderen brauchen dich doch. Morgen ist auch noch ein Tag.

Hier kann eine Vorstellung wirksam werden, die mit Bewegung zunächst wenig zu tun hat: Ich darf mich erst um mich kümmern, wenn für alle anderen gesorgt ist.

Das muss kein bewusst formulierter Grundsatz sein. Vielleicht fällt dir erst beim genaueren Hinschauen auf, wie sehr du danach handelst. Du möchtest etwas verändern und verhältst dich zugleich so, dass du niemanden enttäuschen musst oder weiter der verlässliche Mensch bleibst, als den du dich kennst.

Sich das einzugestehen, kann unangenehm sein. Es macht aber einen Unterschied, ob du dich für träge hältst oder erkennst, dass du mit deiner Zeit für dich auch etwas anderes verbindest. Möglicherweise die Sorge, jemanden im Stich zu lassen.

Diese Sorge lässt sich nicht unbedingt dadurch erledigen, dass du dir sagst, sie sei Unsinn. Verantwortung ist dir vielleicht wirklich wichtig. Es geht also auch darum, wie du sie leben kannst, ohne den eigenen Wunsch jedes Mal wieder zurückzustellen.

Verstehen verändert den nächsten Abend noch nicht automatisch

Vielleicht erkennst du einen solchen Zusammenhang sehr deutlich. Du kannst erklären, warum du dich immer wieder nach hinten stellst. Für einen Moment wird vieles verständlicher.

Am nächsten Abend meldet sich trotzdem wieder derselbe Einwand.

Damit ist die Erkenntnis nicht wertlos geworden. Aber die Situation stellt jetzt eine andere Anforderung an dich. Du musst mit dem umgehen, was tatsächlich auftaucht, während du anders handeln möchtest.

Vielleicht spürst du Unruhe, sobald du etwas liegen lässt. Vielleicht möchtest du dich absichern, dass wirklich niemand etwas von dir braucht. Und schon bist du wieder dabei, nach weiteren Aufgaben zu suchen.

An diesem Punkt interessiert mich, ob ein Mensch das bei sich wahrnehmen kann, ohne sich sofort dafür anzugreifen. „Da ist wieder die Sorge, dass ich mich nicht genug kümmere.“

Die Sorge darf zunächst da sein. Du musst sie weder gut finden noch ihr folgen. Es wird möglich, genauer zu prüfen: Ist gerade wirklich etwas zu versorgen? Muss ich etwas absprechen? Oder ist das der vertraute Moment, in dem mein eigener Wunsch wieder verschwindet?

Das kann erst einmal mehr Aufmerksamkeit brauchen, als einfach wie immer weiterzumachen. Und es kann Unterstützung brauchen, wenn jemand zwar genau erkennt, was passiert, sich darin aber immer wieder verliert.

Wie dein Vorhaben im Alltag Platz findet

Auch ein gut verstandenes inneres Hindernis ersetzt keine Entscheidung darüber, was du tatsächlich tun möchtest.

„Ich müsste mehr für mich tun“ lässt viel offen. Was davon willst du selbst? Woran würdest du merken, dass es dir entspricht? Und was passt in dein Leben, wie es gerade ist?

Wenn aus einem allgemeinen Wunsch eine konkrete Absicht wird, lässt sich auch genauer planen. Du möchtest beispielsweise an zwei Abenden nach dem Essen eine Weile nach draußen. Dann gehört dazu, mit den Menschen, mit denen du zusammenlebst, zu klären, wie das möglich wird. Vielleicht müssen Aufgaben anders verteilt werden. Vielleicht ist eine andere Zeit geeigneter.

Wer tatsächlich gebraucht wird, kann diese Verantwortung nicht dadurch auflösen, dass er sie anders bewertet. Eine fehlende Betreuung oder eine dauerhaft übervolle Woche ist eine reale Bedingung. Sie braucht eine praktische Antwort.

Daneben wirken gewohnte Abläufe. Wenn nach dem Essen bisher sofort das Aufräumen und danach das Sofa folgten, ist dieser Ablauf vertraut. Ein neuer Vorsatz verändert ihn noch nicht von selbst. Es kann helfen, den Übergang anders zu gestalten, etwa die Sachen für draußen vorher bereitzulegen und zu wissen, wann du losgehen möchtest.

Aber auch ein genauer Plan kann an derselben inneren Stelle scheitern. Wenn du dir deine Zeit weiterhin bei jeder Gelegenheit neu erlauben musst, löst eine bereitgelegte Jacke dieses Problem nicht.

Darum schaue ich auf beides: Was passiert in dir, wenn du deinen Wunsch umsetzen willst? Und was muss im Alltag dafür anders werden?

Woran du eine beginnende Veränderung erkennen kannst

Vielleicht liegt die Jacke beim nächsten Mal wieder bereit. Dir fällt ein, was noch zu tun wäre. Der Impuls ist vertraut: erst kümmern, dann gehen.

Dieses Mal bemerkst du ihn, bevor du schon wieder in der Küche stehst. Du schaust nach, ob etwas wirklich dringend ist. Was abgesprochen werden musste, ist geklärt. Das andere kann warten.

Ein Rest Unruhe ist noch da. Du gehst trotzdem nach draußen.

Das ist eine andere Erfahrung, als dir lediglich zu erklären, warum du bisher geblieben bist. Du erlebst, wie es sich anfühlt, deinen Wunsch umzusetzen, während etwas Vertrautes noch dagegenhält. Vielleicht merkst du hinterher, dass die befürchtete Folge ausgeblieben ist. Vielleicht zeigt sich auch, dass eure Absprache noch nicht gut genug war und etwas verändert werden muss.

In beiden Fällen gibt es etwas Konkretes, an dem du weiterarbeiten kannst.

Nicht jeder Versuch wird gelingen. Manchmal fällt dir erst später auf, wo du dein Vorhaben wieder aufgegeben hast. Auch das kann genauer werden: Hat die Zeit tatsächlich nicht gereicht? War der Schritt zu groß? Oder hast du beim ersten unangenehmen Gefühl sofort umgeplant?

Diese Unterschiede helfen dir eher weiter als das pauschale Urteil, du hättest schon wieder versagt. Entscheidend ist, was du aus ihnen für den nächsten Versuch ableitest. Sonst wird auch die neue Erklärung nur etwas, das du über dich weißt.

Du musst dich nicht erst vollständig anders fühlen

Veränderung bedeutet nicht, dass in dir irgendwann jeder Einwand verstummt. Du kannst etwas wirklich wollen und den Anfang trotzdem ungewohnt finden. Eine neue Erfahrung braucht Gelegenheit, sich zu wiederholen.

Zugleich musst du dich nicht bei jedem Versuch gewaltsam übergehen. Wenn dein Vorhaben dauerhaft nur Widerwillen auslöst, lohnt es sich, noch einmal hinzuschauen. Passt das Ziel? Passt der Weg? Welche Bedingungen fehlen? Ein gefasster Plan darf verändert werden.

Mir ist wichtig, dass ein Mensch dabei zunehmend selbst entscheiden kann. Er soll weder jedem Unbehagen nachgeben müssen noch alles in sich niederkämpfen, um endlich zu funktionieren.

Vielleicht zeigt sich die erste Veränderung deshalb an einem unspektakulären Abend. Du weißt, dass noch etwas zu erledigen wäre. Du hast geklärt, dass es warten kann. Und dein eigener Wunsch muss dieses Mal nicht noch einmal von vorn begründet werden.

Du ziehst die Jacke an.

Du wolltest heute nach dem Abendessen noch eine Runde nach draußen. Einfach mal rauskommen, dich bewegen. Du hattest dich sogar darauf gefreut.

Jetzt ist der Moment da. In der Küche steht noch etwas herum. Eine Nachricht wartet auf Antwort. Dir fällt ein, was du für morgen vorbereiten könntest. Vielleicht doch erst das erledigen. Danach wäre immer noch Zeit.

Später sitzt du auf dem Sofa. Es ist zu spät geworden. Und du ärgerst dich, weil du wieder genau das gemacht hast, was du eigentlich verändern wolltest.

Du weißt doch längst, dass dir etwas anderes guttun würde. Warum machst du es dann nicht?

Was du mit dem inneren Schweinehund noch nicht erklärt hast

„Ich muss einfach meinen inneren Schweinehund überwinden.“ Diesen Satz höre ich in meiner Arbeit. Er klingt nach einer Erklärung. Nur weiß ich damit noch wenig darüber, was einen Menschen tatsächlich aufhält.

Fehlt die Kraft nach einem vollen Tag? Ist das Vorhaben noch so unbestimmt, dass es im Alltag keinen Platz findet? Oder wird es in dem Moment schwierig, in dem jemand die eigenen Bedürfnisse ernst nehmen müsste?

Das kann von außen ähnlich aussehen. Ein Mensch schiebt etwas auf und tut es schließlich nicht. Was er braucht, kann aber sehr unterschiedlich sein.

Wenn du das alles unter fehlender Disziplin zusammenfasst, übersiehst du womöglich genau die Stelle, an der Veränderung möglich würde. Mehr Druck kann dann vor allem dazu führen, dass du dich noch schlechter fühlst.

Wenn du etwas möchtest und es dir zugleich schwer erlauben kannst

Bleiben wir bei der Zeit draußen. Du möchtest sie haben. Gleichzeitig fühlt es sich vielleicht unangebracht an, einfach zu gehen, solange noch etwas zu erledigen ist.

Niemand hat dich ausdrücklich aufgefordert zu bleiben. Trotzdem beginnst du innerlich zu begründen, warum dein Vorhaben heute wieder warten muss. Die anderen brauchen dich doch. Morgen ist auch noch ein Tag.

Hier kann eine Vorstellung wirksam werden, die mit Bewegung zunächst wenig zu tun hat: Ich darf mich erst um mich kümmern, wenn für alle anderen gesorgt ist.

Das muss kein bewusst formulierter Grundsatz sein. Vielleicht fällt dir erst beim genaueren Hinschauen auf, wie sehr du danach handelst. Du möchtest etwas verändern und verhältst dich zugleich so, dass du niemanden enttäuschen musst oder weiter der verlässliche Mensch bleibst, als den du dich kennst.

Sich das einzugestehen, kann unangenehm sein. Es macht aber einen Unterschied, ob du dich für träge hältst oder erkennst, dass du mit deiner Zeit für dich auch etwas anderes verbindest. Möglicherweise die Sorge, jemanden im Stich zu lassen.

Diese Sorge lässt sich nicht unbedingt dadurch erledigen, dass du dir sagst, sie sei Unsinn. Verantwortung ist dir vielleicht wirklich wichtig. Es geht also auch darum, wie du sie leben kannst, ohne den eigenen Wunsch jedes Mal wieder zurückzustellen.

Verstehen verändert den nächsten Abend noch nicht automatisch

Vielleicht erkennst du einen solchen Zusammenhang sehr deutlich. Du kannst erklären, warum du dich immer wieder nach hinten stellst. Für einen Moment wird vieles verständlicher.

Am nächsten Abend meldet sich trotzdem wieder derselbe Einwand.

Damit ist die Erkenntnis nicht wertlos geworden. Aber die Situation stellt jetzt eine andere Anforderung an dich. Du musst mit dem umgehen, was tatsächlich auftaucht, während du anders handeln möchtest.

Vielleicht spürst du Unruhe, sobald du etwas liegen lässt. Vielleicht möchtest du dich absichern, dass wirklich niemand etwas von dir braucht. Und schon bist du wieder dabei, nach weiteren Aufgaben zu suchen.

An diesem Punkt interessiert mich, ob ein Mensch das bei sich wahrnehmen kann, ohne sich sofort dafür anzugreifen. „Da ist wieder die Sorge, dass ich mich nicht genug kümmere.“

Die Sorge darf zunächst da sein. Du musst sie weder gut finden noch ihr folgen. Es wird möglich, genauer zu prüfen: Ist gerade wirklich etwas zu versorgen? Muss ich etwas absprechen? Oder ist das der vertraute Moment, in dem mein eigener Wunsch wieder verschwindet?

Das kann erst einmal mehr Aufmerksamkeit brauchen, als einfach wie immer weiterzumachen. Und es kann Unterstützung brauchen, wenn jemand zwar genau erkennt, was passiert, sich darin aber immer wieder verliert.

Wie dein Vorhaben im Alltag Platz findet

Auch ein gut verstandenes inneres Hindernis ersetzt keine Entscheidung darüber, was du tatsächlich tun möchtest.

„Ich müsste mehr für mich tun“ lässt viel offen. Was davon willst du selbst? Woran würdest du merken, dass es dir entspricht? Und was passt in dein Leben, wie es gerade ist?

Wenn aus einem allgemeinen Wunsch eine konkrete Absicht wird, lässt sich auch genauer planen. Du möchtest beispielsweise an zwei Abenden nach dem Essen eine Weile nach draußen. Dann gehört dazu, mit den Menschen, mit denen du zusammenlebst, zu klären, wie das möglich wird. Vielleicht müssen Aufgaben anders verteilt werden. Vielleicht ist eine andere Zeit geeigneter.

Wer tatsächlich gebraucht wird, kann diese Verantwortung nicht dadurch auflösen, dass er sie anders bewertet. Eine fehlende Betreuung oder eine dauerhaft übervolle Woche ist eine reale Bedingung. Sie braucht eine praktische Antwort.

Daneben wirken gewohnte Abläufe. Wenn nach dem Essen bisher sofort das Aufräumen und danach das Sofa folgten, ist dieser Ablauf vertraut. Ein neuer Vorsatz verändert ihn noch nicht von selbst. Es kann helfen, den Übergang anders zu gestalten, etwa die Sachen für draußen vorher bereitzulegen und zu wissen, wann du losgehen möchtest.

Aber auch ein genauer Plan kann an derselben inneren Stelle scheitern. Wenn du dir deine Zeit weiterhin bei jeder Gelegenheit neu erlauben musst, löst eine bereitgelegte Jacke dieses Problem nicht.

Darum schaue ich auf beides: Was passiert in dir, wenn du deinen Wunsch umsetzen willst? Und was muss im Alltag dafür anders werden?

Woran du eine beginnende Veränderung erkennen kannst

Vielleicht liegt die Jacke beim nächsten Mal wieder bereit. Dir fällt ein, was noch zu tun wäre. Der Impuls ist vertraut: erst kümmern, dann gehen.

Dieses Mal bemerkst du ihn, bevor du schon wieder in der Küche stehst. Du schaust nach, ob etwas wirklich dringend ist. Was abgesprochen werden musste, ist geklärt. Das andere kann warten.

Ein Rest Unruhe ist noch da. Du gehst trotzdem nach draußen.

Das ist eine andere Erfahrung, als dir lediglich zu erklären, warum du bisher geblieben bist. Du erlebst, wie es sich anfühlt, deinen Wunsch umzusetzen, während etwas Vertrautes noch dagegenhält. Vielleicht merkst du hinterher, dass die befürchtete Folge ausgeblieben ist. Vielleicht zeigt sich auch, dass eure Absprache noch nicht gut genug war und etwas verändert werden muss.

In beiden Fällen gibt es etwas Konkretes, an dem du weiterarbeiten kannst.

Nicht jeder Versuch wird gelingen. Manchmal fällt dir erst später auf, wo du dein Vorhaben wieder aufgegeben hast. Auch das kann genauer werden: Hat die Zeit tatsächlich nicht gereicht? War der Schritt zu groß? Oder hast du beim ersten unangenehmen Gefühl sofort umgeplant?

Diese Unterschiede helfen dir eher weiter als das pauschale Urteil, du hättest schon wieder versagt. Entscheidend ist, was du aus ihnen für den nächsten Versuch ableitest. Sonst wird auch die neue Erklärung nur etwas, das du über dich weißt.

Du musst dich nicht erst vollständig anders fühlen

Veränderung bedeutet nicht, dass in dir irgendwann jeder Einwand verstummt. Du kannst etwas wirklich wollen und den Anfang trotzdem ungewohnt finden. Eine neue Erfahrung braucht Gelegenheit, sich zu wiederholen.

Zugleich musst du dich nicht bei jedem Versuch gewaltsam übergehen. Wenn dein Vorhaben dauerhaft nur Widerwillen auslöst, lohnt es sich, noch einmal hinzuschauen. Passt das Ziel? Passt der Weg? Welche Bedingungen fehlen? Ein gefasster Plan darf verändert werden.

Mir ist wichtig, dass ein Mensch dabei zunehmend selbst entscheiden kann. Er soll weder jedem Unbehagen nachgeben müssen noch alles in sich niederkämpfen, um endlich zu funktionieren.

Vielleicht zeigt sich die erste Veränderung deshalb an einem unspektakulären Abend. Du weißt, dass noch etwas zu erledigen wäre. Du hast geklärt, dass es warten kann. Und dein eigener Wunsch muss dieses Mal nicht noch einmal von vorn begründet werden.

Du ziehst die Jacke an.

Über den Autor
Mario Ziesmer Coaching Celle

Mario Ziesmer

Mein Name ist Mario. Ich begleite Einzelpersonen, Paare und Menschen mit Verantwortung in Lebensphasen, in denen Klarheit, Entlastung und neue Perspektiven gefragt sind.

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